30. Januar 2017

Freie Wähler fordern in einem Änderungsantrag die Gleichbehandlung bei Entschädigungen

In einem Zusatzantrag zur kommenden Gemeinderatssitzung fordern die Freien Wähler eine Aussetzung der Erhöhung der Aufwandentschädigung für Mandatsträger. „Es ist nicht vermittelbar, dass im sozio-kulturellen Bereich überall Gelder gestrichen werden und sich dann dieselben Entscheider ihre Entschädigungen erhöhen“, erklärt Stadtrat Jürgen Wenzel.


Im Gegenteil fordern die Freien Wähler eine Reduzierung der derzeitigen Entschädigung um neun Prozent bis zur nächsten Kommunalwahl und damit ein Zeugnis der Solidarität mit anderen, in vielen Vereinen und Organisationen tätigen Ehrenamtlichen. Außerdem fordert Wenzel eine Gleichbehandlung aller in der „Satzung für ehrenamtliche Tätigkeiten in der Stadt Karlsruhe erfassten Entschädigungen. Dies betrifft die Feuerwehrkommandanten ebenso wie sachkundige Einwohner in Ausschüssen, gemeindliche Vollzugs- und Sicherheitswachdienste. Diese Beträge wurden seit 2010 nicht mehr erhöht.