24. Juli 2017

Ergänzungsantrag der Freien Wähler hinsichtlich günstiger Werbeflächen für Karlsruher Einzelhändler

Der Gemeinderat wird sich in seiner kommenden Sitzung wieder mit der Gestaltung der Tunnelhaltstellen und unterirdischen Transferzonen beschäftigen. Bereits 2005 hatte der Rat beschlossen, den Entwurf und das Lichtkonzept Münchner Architekten umzusetzen. Nun hat der Rat darüber zu entscheiden, ob auch das Konzept von Markus mit der „Schöpfungsgeschichte“ Eingang in die Gestaltung der sieben Tunnelhaltestellen haben wird. Stadtrat Jürgen Wenzel (Freie Wähler) regt in einem Ergänzungsantrag nun an, freie Flächen kostengünstig an Karlsruher Unternehmen zu vergeben.

„Die Einzelhändler entlang der künftigen Kombilösung (U-Strab) hatten in den vergangenen Jahren massiv unter den Bauarbeiten für die Kombilösung zu leiden. Nach dem Wegfall der oberirdischen Gleise ist nicht unbedingt mit einer Entspannung der Lage zu rechnen, da die Geschäfte nicht mehr aus den Bahnen sichtbar sind und aus den unterirdischen Haltestellen auch schlechter zu erreichen sind“, beschreibt Wenzel.

Eine kostenvergünstigte Werbemöglichkeit für ein Jahr mache zumindest die regelmäßigen U-Strab-Nutzer auf die Geschäfte aufmerksam. Ein dauerhaft vergünstigter Tarif für lokale Geschäfte sollte zur Förderung der lokalen Wirtschaft selbstverständlich sein, zumal diese vor Ort Gewerbesteuer zahlen. Eine Überprüfung zeitlich begrenzter Werbeflächen zu günstigen Tarifen für Karlsruher Gewerbetreibende zur Verfügung zu stellen, wurde in der Antwort der Verwaltung in Aussicht gestellt.