6. Februar 2017

Änderungsantrag der Freien Wähler zum Erhalt von Grün- und Kleingartenanlagen

Zum wiederholten Mal machen sich die Freien Wähler für den Erhalt der Kleingartenanlagen in Karlsruhe stark.“ Wer eine „Grüne Stadt“ propagiert darf im gleichen Atemzug nicht die Existenz und Grundlage von Kleingartenanlagen „in Frage stellen“, erklärt Stadtrat Jürgen Wenzel.

Bereits 2014 hatte er in einer Anfrage die „Sicherung von Kleingartenanlagen“ gefordert und sich nach dem Stand des Kleingarten-Entwicklungsplans erkundigt und gefordert, dass innovativen Nutzungskonzepte in Karlsruhe erarbeitet werden.

"Kleingärten geben den Familien in der Stadt die Möglichkeit, die Natur mit allen Sinnen zu erleben und die Jahreszeiten aktiv zu spüren. Die Arbeit im Kleingarten ist ein idealer Ausgleich für Stress belastete Menschen. Aber nicht nur für die Kleingartenpächter, sondern für alle sind und werden Kleingartenanlagen immer wichtiger. Sie erzeugen Unmengen von Sauerstoff, binden Staub, befeuchten und kühlen die Luft und tragen dadurch erheblich zur Verbesserung des innerstädtischen Klimas bei und können sogar die Gesundheit fördern", beschreibt Wenzel.

Folgerichtig fordert er nun aktuell, in einem Änderungsantrag zum Prüfszenario des Flächennutzungsplans die Herabstufung einiger Grünflächen und Kleingartengebiete und damit die Bezeichnung „nicht weiter prüfen“ für Gebiete beim Exerzierplatz, Rüppurrer Schloss, an der Pulverhaus- und Schwetzinger Straße sowie am Rehbuckel

„Wir Freien Wähler stehen zu unserem Wort und an der Seite der Kleingärtner!“, so Wenzel und verweist auf die zurückliegende Haushaltsrede, in der er deutlich machte, „dass zur Steigerung der Stadtqualität neben dem Erhalt von Grün- und Parkanlagen auch der Erhalt von Kleingartenanlagen zählt!“