Lebensmittelversorgung gefährdet

11. August 2023

Karlsruhe, 11. August 2023 – Die Freien Wähler in Karlsruhe zeigen sich besorgt über die zunehmenden Herausforderungen, mit denen die heimischen Landwirte aufgrund des EU Green Deals konfrontiert werden. Die Vorsitzende der Freien Wähler Karlsruhe, Rena Thormann, warnt vor den möglichen Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung und die lokale Landwirtschaft.

Der EU Green Deal, der ehrgeizige Ziele zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Förderung von Nachhaltigkeit und Umweltschutz verfolgt, übt Druck auf Landwirte aus, ihre Produktionsmethoden zu überdenken und anzupassen. Während die Absichten des Green Deals lobenswert sind, müssen wir sicherstellen, dass die Umsetzung nicht zu Lasten der Lebensmittelversorgung und der Landwirte vor Ort geht.

Rena Thormann betont: „Es ist von entscheidender Bedeutung, dass der EU Green Deal in enger Zusammenarbeit mit den Landwirten gestaltet wird, um sicherzustellen, dass die landwirtschaftliche Produktion nachhaltig und gleichzeitig lebensfähig bleibt. Die Landwirte in Karlsruhe sind nicht nur Nahrungsmittelproduzenten, sondern auch Hüter unserer Kulturlandschaft und Garanten für die regionale Versorgungssicherheit.“

Die Freien Wähler Karlsruhe setzen sich dafür ein, dass die EU bei der Umsetzung des Green Deals die realen Bedürfnisse und Herausforderungen der Landwirte berücksichtigt. Dazu gehört auch die finanzielle Unterstützung für Investitionen in moderne, umweltfreundliche Produktionsmethoden und die Erhaltung der landwirtschaftlichen Vielfalt.

Die Vorsitzende Rena Thormann appelliert an die EU-Kommission und nationale Regierungen: „Die Landwirte brauchen klare Richtlinien, finanzielle Unterstützung und ausreichend Zeit, um die notwendigen Veränderungen umzusetzen. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Lebensmittelversorgung gefährdet wird und unsere Landwirte unter dem Druck des Green Deals leiden.“

Die Freien Wähler Karlsruhe stehen in engem Kontakt mit den örtlichen Landwirten und setzen sich dafür ein, ihre Anliegen auf politischer Ebene zu vertreten. Die Wählervereinigung fordert einen ausgewogenen Ansatz, der die Ziele des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit mit den Bedürfnissen der Lebensmittelproduktion in Einklang bringt.

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