25. März 2015

Anfrage hinsichtlich der Errichtung eines „Zentrum gegen Jugendkriminalität“ bzw. „Hauses des Jugendrechtes“

Dem Pforzheimer Modell folgend fordern die Freien Wähler in Karlsruhe die Errichtung eines „Zentrum gegen Jugendkriminalität“ bzw. „Hauses des Jugendrechtes“. Stuttgart wie Pforzheim hätten  mit der engen Verzahnung der Zusammenarbeit  von Staatsanwaltschaft, der Polizei und dem Jugendamt sehr gute Erfahrungen durch eine raschere Reaktion auf die Straftaten von Jugendlichen und im Interesse dieser Jugendlichen gemacht.

In Pforzheim sei die Zahl jugendlicher Intensivtäter seit der Einrichtung des Hauses des Jugendrechts um 37 % zurückgegangen, ergaben die Recherchen der Freien Wähler. Außerdem fragen sie nach dem Anteil an Jugendkriminalität bei den Straftaten in Karlsruhe und der entsprechenden Aufklärungsquote. „Ist die Stadtverwaltung mit uns der Meinung, dass die vor etwa 10 Jahren debattierte, aber sodann eingeschlafene Diskussion zur Einrichtung einer Stelle gegen Jugendkriminalität gemeinsam mit der Sozial- und Jugendbehörde, der Polizei und der Staatsanwaltschaft wieder aufgenommen werden sollte?“, lautet weiter die Anfrage von Stadtrat Jürgen Wenzel.