11. Februar 2021


   Stimmen aus dem Gemeinderat: „Das Einzige, was stört, ist der Kunde!“

Diesen Eindruck hat man aktuell beim KVV. Kundengruppen werden ausgegrenzt, wer sich nicht digitalisieren will, hat eben Pech gehabt.

Der Wegfall der Viererkarte, unterschiedliche Preise für ein und dieselbe Strecke, Abbau der Entwerter, komplizierte Apps, die scheinbar fehleranfällig sind… Die Liste der Bürgerbeschwerden ist lang, die Antwort der Verantwortlichen kurz: „im Vorfeld schlecht kommuniziert“. So kann man nur agieren, wenn der Steuerzahler im Notfall das daraus resultierende Defizit übernimmt. In der freien Wirtschaft würde niemand so mit seinen Kunden umgehen, im Gegenteil!


Niedrigschwellige Angebote, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und Top-Service wären oberstes Gebot. Wir Freien Wähler | FÜR Karlsruhe haben einen Antrag zur Einführung einer aufladbaren Chipkarte eingebracht, das System fordert der Bund schon seit 2019. Die Grundlage dieses sogenannten (((eTickets besteht schon längst, der KVV nutzt nur das Smartphoneticket aus dem System. Mit dieser Chipkarte könnten in Zukunft auch viele weitere Einrichtungen wie Bäder oder Museen verknüpft werden, und somit wäre auch für Tagestouristen eine attraktive Möglichkeit geschaffen, sich in Karlsruhe zu bewegen. Denn eigentlich sollte der Kunde König sein!