24. Februar 2020

Redebeitrag der Stadträtin Petra Lorenz für die FW|FÜR Gemeinderatsfraktion zu „TOP 14 Christkindlesmarkt“ der letzen Gemeinderatssitzung – warum nur das „Große Zwei Plätze Konzept - mit 50 Weihnachtsbuden auf dem Friedrichsplatz“ Sinn macht!

Die Geister die ich rief! Zunächst wollte keiner vom Marktplatz auf den Friedrichsplatz, nun hat sich die Waldweihnacht als Marke etabliert. An der Stelle ein Lob an die Mitarbeiter des Marktamtes, die hier aus der Not eine Marke entwickelt haben!

Da der Marktplatz zukünftig deutlich weniger Stände aufnehmen kann, ist ein Gesamtkonzept für die Weihnachtsstadt Karlsruhe unerlässlich und keine Insellösungen!

Neben den wirtschaftlichen Faktoren des Weihnachtsmarktes und den Auswirkungen auf Handel, Gastronomie und Tourismus ist der Friedrichsplatz das Bindeglied zum Kinderland St. Stephan, welches ohne diesen völlig abgehängt würde und auf Dauer nicht wirtschaftlich zu betreiben sein wird.

Auch eine Verbindung von Marktplatz und Friedrichsplatz über die Zähringerstraße – wie vor der Großbaustelle- ist in die Planung einzubeziehen. Allerdings möchte unsere Fraktion eine Aufwertung des Friedrichsplatzes, mit einer Bepflanzung die den klimatischen Bedingungen Rechnung trägt und für Bienen und andere Kleinlebewesen Lebensraum bieten. Somit würde die „Waldweihnacht“ in einer verkleinerten Form erhalten bleiben und sich die Auswirkung des Weihnachtsstresses für die Vegetation des Platzes reduzieren.

Für alle anderen Veranstaltungen sollte der Friedrichsplatz tabu bleiben!

Wir die Freie Wähler | FÜR Karlsruhe Gemeinderatsfraktion werden daher für ein großes "Zwei Plätze Konzept" und die Variante A (50 Buden auf dem Friedrichsplatz) votieren!