8. Januar 2016

„Allianz für mehr Sicherheit in Karlsruhe“ erinnert an ihre Forderungen
 
Nach den Vorfällen in Köln, Hamburg und Stuttgart werden von den politisch Verantwortlichen in diesen Städten weitere präventive Maßnahmen gefordert. Diese Forderungen umfassen die Ausweitung der Videoüberwachung und die Einstellung zusätzlicher Polizeikräfte.
 
Präventiv handeln heißt für die „Allianz für mehr Sicherheit in Karlsruhe“ aber auch, dass man mit der Umsetzung dieser Forderungen nicht warten muss, bis wir hier in Karlsruhe ähnliche Zustände haben.

 
Vor einem Jahr wurde von der Stadt Karlsruhe der „3. Sachstandsbericht zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ herausgegeben. Er zeigt eine eklatante Verschlechterung des Sicherheitsempfindens der Bürger in den letzten fünf Jahren.
 
Da seitens des Gemeinderates der Wille fehlte, hier gegenzusteuern, haben die Einzelstadträte Jürgen Wenzel (Freie Wähler) und Stefan Schmitt (parteilos) dies zum Anlass genommen, um im August die „Allianz für mehr Sicherheit“ zu gründen.
 
Seit der Veröffentlichung des Sicherheitsberichtes im März 2015 hat sich die Situation in Karlsruhe weiter verschlechtert. Aus diesem Grund appellieren wir an  den Oberbürgermeister und  die Fraktionen im Gemeinderat - CDU, SPD, Grüne , KULT und FDP -  sich unserer Forderung  anzuschließen, den Kommunalen Ordnungsdienst aufzustocken und sich für die Einführung eines „Frauentaxis“ einzusetzen, mit dem Frauen, Jugendliche und Senioren in den Nachtstunden zu ermäßigten Preisen sicher mit einem Taxi nach Hause fahren können.
 
Wie der Sachstandsbericht gezeigt hat, fühlen sich insbesondere Frauen und Senioren in den Abend- und Nachtstunden in den öffentlichen Verkehrsmitteln und auf Straßen und Plätzen der Stadt nicht mehr sicher. Dem Rechnung zu tragen und zu handeln, sollten sich die gewählten Vertreter der Karlsruher Bevölkerung im Gemeinderat verpflichtet sehen.