Rena Thormann - 1. Stellvertretende Vorsitzende

Meine Vita: Ich wurde 1962 in Saarbrücken geboren, wo ich auch bis zu meinem Abitur 1981 lebte. Zum Studium führte mich mein Weg jedoch nach Baden-Württemberg an die Pädagogische Hochschule Karlsruhe.

1985 absolvierte ich mein erstes Staatsexamen an der PH Karlsruhe und 1987 schloss ich meine Ausbildung als „Lehrerin für Grund- und Hauptschulen“ erfolgreich ab. Allerdings war eine Aussicht auf eine Stelle im Schuldienst trotz guten Abschlusses erst einmal nicht möglich und die Wartezeit war vage. Also entschloss ich mich zu einer zweiten Ausbildung und absolvierte

1987 bis 1989 erfolgreich die Ausbildung zur „Fremdsprachensekretärin Englisch“. Wider Erwarten bekam ich dann doch ein Angebot für den Schuldienst und trat im September 1989 meine erste Dienststelle in Calw an einer Grund- und Hauptschule an.

Da ich meine neue Heimat Karlsruhe sehr vermisste, bemühte ich mich sieben Jahre lang um eine Versetzung, die schließlich im Jahr 1996 erfolgreich war. Seit diesem Jahr arbeitete ich an verschiedenen Karlsruher Grund- und Hauptschulen. Der Wechsel war meist dadurch notwendig, da Werkrealschulen im Zuge politischer Umstrukturierungen immer wieder geschlossen wurden. Aktuell habe ich den Aufbaulehrgang zur Realschullehrerin bestanden und arbeite

seit 2018 an einer Realschule in Karlsruhe.

 

Spezialisierungen im Lehrberuf

Außer meinem ersten Spezialthema „Gewaltprävention in der Schule“ hatte ich seit Beginn meiner Lehrtätigkeit mehrfach „Internationale Vorbereitungsklassen“ sowohl in der Grundschule wie auch in der Sekundarstufe I (Klassen 5 bis 10) unterrichtet und merkte schnell, dass in diesem Bereich einerseits innerhalb des Bildungssystems selbst aber auch auf kommunaler Ebene Aufklärungsbedarf und Engagement nötig war.

Von 2010 bis 2012 absolvierte ich mit Erfolg ein zweites Studium an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, ein Promotionsaufbaustudium. In diesem vertiefte ich nicht nur die Erziehungswissenschaften, sondern beschäftigte mich intensiver mit dem Thema „Deutsch als Zweitsprache“.

Schon bald wurde ich „Fachberaterin für Unterrichtsentwicklung“ (FBU) im Bereich Sprachförderung und erteile Fortbildungen, Seminare und Workshops für das Staatliche Schulamt Karlsruhe und das Regierungspräsidium Karlsruhe.

2012 und 2015 begann ich als Autorin, mein ausgearbeitetes und mehrfach angewandtes Unterrichtsmaterial für Vorbereitungsklassen im KOHL-Verlag in sechs Bänden zur veröffentlichen. Besonders auf die Berufsorientierung im Band 6 legte ich großen Wert, da ich merkte, dass viele der Jugendlichen mit Migrationsgeschichte Begabungen und Potentiale haben, sie aber aufgrund von Sprachdefiziten nicht entsprechend gefördert werden.

 

Mein politisches Engagement begann bereits in meiner Jugend. Im Alter von 15 Jahren begann ich mich in der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Saarbrücken in verschiedenen Bereichen wie Friedens- und Umweltpolitik und Kinder- und Jugendarbeit zu engagieren.

Seit ich in meiner Wahlheimat Karlsruhe sehr gerne wohne und arbeite, suchte ich eine politische Heimat. Anfang der 2000er war ich Mitglied im Arbeitskreis „Bürger für den Frieden“ bis ich dann 2009 auf die FEIEN WÄHLER KARLSRUHE aufmerksam wurde.

Sofort hat mir die politische Unabhängigkeit von etablierten Parteien gefallen, aber auch die Art und Weise der politischen Meinungsbildung, die unter Einbeziehung von Bürgerwille und fachlicher Kompetenz um optimale Lösungen für Karlsruhe ringt. Hier brachte ich meine Expertise gerne ein.

 

Meine Themenschwerpunkte liegen im sozialpolitischen Bereich und vor allem in der Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen.

Bildungsgerechtigkeit liegt mir hier besonders am Herzen. Dies betrifft sowohl die Bedingungen, unter denen Kinder und Jugendliche lernen, womit ich die Eltern und ihre Lebenssituation im Auge habe, aber auch benachteiligte Kinder und Jugendliche, vor allem auch solche mit Migrationsgeschichte. Seit dem Jahr 2014 bin ich stellvertretendes Mitglied im „Migrationsbeirat der Stadt Karlsruhe“, Handlungsfeld „Bildung und Sprache“.

 

Für die immer wieder angestrebte Bildungsgerechtigkeit möchte ich mich hier vor Ort in Karlsruhe einbringen. Das bedeutet konkret für mich, verschiedene Bereiche in der Kommunalpolitik im Auge zu haben:

·       Die Lebenssituation der Eltern mit den Bereichen „Wohnen, Leben und Arbeiten“ in Karlsruhe,

·       kommunale Stadtentwicklung, insbesondere der Auf- und Ausbau der Bildungseinrichtungen und Schulen für eine zukunftsfähige Bildung“ (Digitalisierung, Berufsorientierung),

·       Unterstützungssysteme auf kommunaler Ebene für Eltern und Schüler (mehr Lehrkräfte an den Schulen, ergänzende Betreuungen, Förderung von außerschulischem Engagement in Vereinen, zusätzliche Fördermaßnahmen, falls nötig, verstärkte Schulsozialarbeit),

·       familienfreundliche Verkehrsinfrastruktur,

·       Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Stadtentwicklung in Form von Jugendinitiativen und

·       Beteiligung von Eltern und Elterninitiativen bei der Verbesserung der kommunalen Strukturen für ein kinderfreundliches Karlsruhe.

 

Kontaktieren Sie mich gerne, wenn Sie Fragen, Anregungen ein Anliegen haben, bei dem ich Ihnen weiterhelfen kann. Über Zuschriften von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen würde ich mich auch sehr freuen.

 

Meine Kontaktdaten:

Rena Thormann

Karlsruhe – Durlach

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Mobil: 0172/6979563