10. Februar 2017

Leserbrief zu den Aufwandsentschädigungen der Karlsruher Gemeinderäte

Da ist er wieder, der Hinweis auf die bösen Bürger, welche kritische und zum Teil böse E-Mails verfassen. Zum Glück gibt es aber Bürger, welche sich kritisch äußern. Wäre dies nicht der Fall gewesen, dann hätte der Gemeinderat sich doch bereits für 2017 eine Erhöhung der Aufwandsentschädigung gegönnt. So aber wurde  die Erhöhung nur und ausschließlich durch den Protest um ein Jahr verschoben.

Müssen wir nun aber auf die Knie gehen, uns für den Protest entschuldigen und gleichzeitig bei den Stadträten bedanken, dass diese so generös abgestimmt haben? NEIN!

29. Dezember 2016

Leserbrief - Geschwindigkeitsbeschränkung B36 zwischen Karlsruhe und Neuer Messe

Bereits am 18.April 2015 richtete ich eine Petition an den Landtag von Baden-Württemberg bezüglich einer Geschwindigkeitsreduzierung von 100km/h auf 70km/h innerhalb des angegebenen Bereichs. Dort kann man auf einer Länge von 1,2km 100km/h schnell fahren. Die restliche Strecke bis Rastatt ist auf 70km/h ausgelegt. Um auf die erlaubte höhere Geschwindigkeit zu kommen wird die Drehzahl des Motors und die Lautstärke der Bereifung erhöht. Nach ca. 500m muss ich bereits die Geschwindigkeit reduzieren, damit ich am nächsten Tempo 70 Schild die vorgegebene Geschwindigkeit einhalten kann. Insgesamt erreiche ich damit eine Zeitersparnis von 3 Sekunden.

09. August 2016

Leserbrief zur Entscheidung des Gemeinderrates zum Wildpark

Es ist einfach unglaublich, was dieser Gemeinderat und selbsternannte  transparente OB seinen Bürgern, uns Steuerzahlern, zumutet. Es ist die letzte Chance für die Zukunftsfähigkeit liest man da, aber was bedeutet denn zukunftsfähig eigentlich. Dass nun innerhalb von 21 Monaten der gedeckelte Betrag von 88 Mio € nun wieder bei der ursprünglichen Summe von aktuell knapp über 110 Mio € liegt?

02. August 2016

Leserbrief zur Entscheidung des Gemeinderates zum Wildpark

Kein Verständnis habe ich für die Entscheidung dem KSC ein neues Stadion zu bauen und deren Arbeitslätze zu finanzieren. Nachdem die Kosten angeblich bei 88 Mio. Euro "gedeckelt" waren, fliegt nun dieser Deckel dem Gemeinderat um die Köpfe und es wird nicht bei den 114 Mio. Euro bleiben. Die Kombilösung lässt grüßen. Der Gemeinderat hat sich wieder von der Verwaltung an der Nase durch die Arena führen lassen. Es gibt weder eine fertige Planung noch eine belastbare Ausschreibung. Dafür wollen diese Gemeinderäte in die (Fußball) Geschichte Deutschlands
eingehen. Es ist das erste Stadion das komplett aus öffentlichen Mitteln finanziert wird!

22. Juni 2016

Am 21. Juni 2016 wurden dem Gemeinderat weitere Maßnahmen zur Haushaltsstabilisierung zur Kenntnis gebracht – Ein Kommentar

Den vorliegenden Sachstandsbericht zum Haushaltsstabilisierungsprozess habe ich zur Kenntnis genommen und meine Unterstützung für den Antrag zur Verbesserung der Kommunikation und Erläuterung der Stabilisierungsmaßnahmen für die Bevölkerung zugesagt.

Doch nicht ohne Kritik zu üben.
In allen Redebeiträgen habe ich die notwendige Selbstkritik vermisst!
Warum?
Weil wir Heute das ernten was die Mehrheit des Gemeinderates vor Jahren gesät hat. Kritiklos und unter größtem Lob wurden die Haushalte dieser Stadt, in den vergangenen Jahren von einer Mehrheit des Gemeinderates durch gewunken. Da war die Rede von „Stolz auf den Haushalt“ zu sein, obwohl alle Zeichen schon auf Sturm standen.

Die Großzügigkeit der letzten Jahre fällt uns jetzt auf die Füße!

8. Juni 2016

Leserbrief zur Frage „Wie geht es weiter mit der Turmbergbahn?“

Die zum Anziehungspunkt gewordene Turmbergterrasse mit Weitblick über die Rheinebene gibt Anlass, wieder einmal auf die unzureichende Erreichbarkeit des Turmbergs mit der Bergbahn hinzuweisen.

Seit Eröffnung der Durlacher Straßenbahn 1913 flammt immer wieder die Forderung nach einer Verlängerung der Turmbergbahn (TBB) zur Straßenbahnendhaltestelle auf. Immerhin waren die Durlacher Stadtplaner damals so weitsichtig eine Vorhaltetrasse zwischen Straßenbahn-Endstation und der „Talstation“ anzulegen.

3. Juni 2016

Am 31. Mai 2016 beschäftigte sich der Gemeinderat mit der Zukunft des  Franz-Rhode-Haus - Ein Kommentar

Eines vorab: Der Erhalt des historischen Stadtbildes, bzw. dem was  davon noch übrig ist, war und ist den Freien Wählern ein ganz  besonderes Anliegen. Dies haben wir in der Vergangenheit bewiesen und  uns stets für den Erhalt der Identität unserer Stadt eingesetzt.

Mal mit Erfolg - als es um den geplanten Abriss der Karl-Apotheke am Stephanplatz ging. Mal ohne Erfolg - als es um den Erhalt der ehemaligen Hofdrogerie Roth in der Herrenstraße ging.

25. Mai 2016

Leserbrief zur Entscheidung über die Kombilösung

Wenn es sich die Entscheidungsträger in Sachen Kombi wirklich nicht leicht gemacht hätten, dann hätten wir heute ein gut funktionierendes Straßenbahnnetz, und zwar oberirdisch und kostengünstig.

Bereits 2002 war für den gesunden Menschenverstand  erkennbar, dass das  ganze Kombiprojekt auf tönernen Füßen steht. Wenn Frau Geiger nun den Kritikern vorwirft, diese wollen nur mit "Halbwissen brillieren", dann muss diese  Formulierung mehr als nur erhebliches Erstaunen hervorrufen. Bekanntlich hat die Verwaltung  in vielen wichtigen Punkten  nicht oder nur halb informiert.  Dieses an uns Bürger und Steuerzahler preisgegebene "Halbwissen" der Verwaltung bedurfte zwangsweise der Ergänzung, weil  Meldungen leider selten schlüssig und nachvollziehbar waren und das leider auch noch sind. In den meisten Fällen haben sich dann  die Vermutungen der Halbwissenden als grausame Realität herausgestellt.

16. Mai 2016

Leserbrief zu den Maßnahmen der Haushaltsstabilisierung

Eine Landflucht kann nicht gewollt sein, wird aber von den in Karlsruhe Verantwortlichen mit Nachdruck betrieben. Die beabsichtigten Zwangsmaßnahmen zur erhofften Konsolidierung des maroden Haushalts werden zu einem ausbluten der Innenstadt führen.

Dankbare Umlandgemeinden werden einer drohenden Abwanderungswelle mit Schadenfreude entgegensehen.


Laut unserer Finanzbürgermeisterin starten wir damit „rechtzeitig“ in einen Stabilisierungsprozess. Das Gegenteil dürfte der Fall sein.