30. Januar 2014

Leserbrief zu möglichen Veränderungen am Stephanplatz

Als alter gebürtiger Karlsruher bedaure ich sehr, dass mit der Karl-Apotheke wieder ein Stück vom alten Karlsruhe abgerissen werden soll. Seit ich mich erinnern kann, war der Gropius-Bau, auf den andere Städte stolz wären und ihn schleunigst unter Denkmalschutz stellen würden, ein mir vertrautes Gebäude, das sogar den Krieg überstanden hat.

 

28. Januar 2014

Leserbrief betreffs der 100 jungen Linden die in der Ludwig-Erhard-Allee wegen des Autotunnels gefällt werden sollen

Mit welcher Leichtigkeit Steuergelder ausgegeben werden, kann man hautnah an den 100 Linken erleben, die im Zuge einer Kombi-Baumaßnahme an der Ludwig-Erhard-Allee gefällt werden. Die Bäume wurden erst vor wenigen Jahren aufwendig gepflanzt.

Hätte eine gute Planung dies nicht verhindern können? Wo bleibt da das Nachhaltigkeitsprinzip?

23. Januar 2014

Leserbrief gegen den Ausverkauf von wertvollen Sozial- und Kulturschätzen

Karlsruhe ist eine Stadt, die durch die Menschen lebt, die diese Stadt lieben. Viele davon sind in Karlsruhe geboren, aufgewachsen. Menschen in Karlsruhe haben erlebt, wie Gebäude, Grünflächen und Plätze zerstört wurden. Zuerst durch Bomben, später und bis heute durch Kaputt- und Neusanierung.

Wie jede Liebesbeziehung durchläuft auch die Liebe zu einer Stadt Höhen und Tiefen. Aber auch die stärkste Beziehung ist nur begrenzt belastbar. Derzeit und bis voraussichtlich 2020 wird durch den Bau der Kombilösung die Liebe zu unserer Stadt auf eine harte Probe gestellt. Die Karlsruher müssen viel erdulden. In all dem Chaos, welches dieses riesige Bauvorhaben mitten im Herzen der Stadt für die darin lebenden Menschen mit sich bringt, sind stabile Ruhepole mehr als notwendig.

9. Januar 2014

Leserbrief zum Thema "Karl-Apotheke und Stephanplatz"

Ich bin als gebürtiger Karlsruher sehr enttäuscht, dass in dieser Stadt weiterhin Geld, Gier und Kommerz statt guter Städtebau regieren. Ich hatte erwartet, dass Herr Oberbürgermeister Mentrup die in dieser Hinsicht unrühmliche Fenrich-Ära ablöst.

Doch Wirtschaftsbürgermeisterin Mergen scheint unbeherrschbar zu sein. Da klopft ein Investor an die Tür an und schon soll das Ensemble Stephanplatz zur Disposition stehen?

14. Januar 2014

Leserbrief zur Baustellensituation in Karlsruhe

Es ist ja in gewisser Weise anerkennenswert, wenn der neue SPD OB mit Elan versucht, den hinterlassenen Scherbenhaufen des CDU alt- OBs noch besser zu kaschieren. Leider vergessen aber die Damen Fraktionsvorsitzende von CDU, SPD und FDP, dass sie es sind, die  diesen Scherbenhaufen mit aufgetürmt haben.

13.01.2014

Leserbrief zu den Veränderungsplänen für den Stephanplatz

Wir Karlsruher Bürgerinnen und Bürger sollten die Diskussion um die künftige Nutzung des Stephanplatzes und den Verbleib der Karl-Apotheke doch mal positiv sehen und stolz auf unsere Stadtverwaltung sein, die sich mit ihrem Vorgehen zwei außerordentlich begehrte Auszeichnungen verdient hat:

Die erste Auszeichnung mit dem Namen „Abstruse Stadtplanung“ wird nicht gerade häufig, aber im vorliegenden Falle völlig zu recht verliehen. Der, wie Frau BM Mergen treffend feststellt, „untergenutzte Platz“ muss unbedingt bebaut werden, damit die kaum besuchten Wochenmärkte und die unbeliebten Antik- und Flohmärkte auf andere Plätze verwiesen und die von Fußgängern und Radfahrern wenig genutzten Nord-Süd- und Ost-West-Achsen zugebaut werden können. Ach richtig, da ist ja noch der grässliche, total unbrauchbare Jugendstilbrunnen und die unnötige Terassenbewirtschaftung – beides verlangt

08. Januar 2014

Zwei Leserbriefe zum Kamin am Karlstor

1. Pokerspiel um Riesenkamin am Karlstor

Die Gesundheit der Bürger ist der Stadt Karlsruhe offenbar einerlei.  Dem Artikel  zum Thema "Pokerspiel um Riesenkamin am Karlstor"  dürfen wir als direkt betroffene Anwohner entnehmen, dass es der Stadt Karlsruhe und ihren Stadtvätern und  -Müttern offenbar völlig egal ist, was sie da zu Lasten der Gesundheit ihrer Bürger geplant haben.

3. Januar 2014

Leserbrief zur Einführung einer separaten, flächendeckend kommenden Papiertonne

Das fröhliche Farbenspiel geht weiter, wie es in einer bunten Republik offensichtlich üblich ist. Jetzt werden wir blau, denn die Blaue Tonne kommt und soll die Karlsruher Haushalte beglücken. Industrie und Wirtschaft haben den Wert des Altpapiers entdeckt und die Dollarzeichen in den Augen glühen.

Die Stadt Karlsruhe will dem nicht nachstehen und vergattert ihre Bürger zu einer weiteren Tonne. Das lässt Böses ahnen, denn die Farbpalette gibt noch einiges her.