22. Mai 2014

Leserbrief zur Kostenexplosion der Kombilösung - „Mancher war einst zu optimistisch“

Die Straßenränder sind aktuell nicht nur von den Kandidaten für den Gemeinderat oder die Europawahl(kennt allerdings keiner) gesäumt, sondern dazwischen befinden sich auch Ankündigungen für Comedians oder Kabarett-Veranstaltungen. Es scheint dass sich die beiden Gruppierungen ergänzen und nahtlos austauschen lassen. Wie sonst, kann man das Theaterstück JEDER, JEMAND, IRGENDJEMAND und NIEMAND, aufgeführt von den städtischen Zahlenjongleuren erklären. Die Inhalte des Stücks sind schnell erklärt und ähneln doch sehr der aktuellsten Situation.

6. April 2014

Leserbrief zur Thema Straßenprostitution in Killisfeld und der Ottostraße

Respekt für diesen Erfolg! Und damit meine ich sowohl das gute Ergebnis für den KSC als auch das Sicherheitskonzept. 1200 Beamte, bezahlt von uns Bürgern verbringen ca.4 Stunden damit 250 Problemfans in Zaum zu halten! Respekt - dies sind ca. 5000 bezahlte Stunden welche bei einem nieder angesetzten Stundensatz von 35 – 40 €uro uns Steuerzahler mal locker wieder 200.000 €uro kosten. Nehme man nur 10% der Stunden könnte man monatelang jeden Tag permanent die Fiducia und Ottostrasse abfahren und so, durch die Präsenz, dafür sorgen, dass notgei..  Freier nicht mehr anhalten und sich in unmittelbarer Nähe von Wohngebieten verlustieren.

3. April 2014

Leserbrief zum Abluftkamin am Karlstor

Des Kaisers neue Kleider...

...nein, ein "Kamin" wird es nun nicht mehr sein, der am Karlstor entsteht, es werden 3 "Prismen" sein (20 m Höhe - wie der Kamin - dafür aber nicht 5 m Durchmesser, sondern ca. 7 m Länge und  3,5 m Breite), die  an einer das Stadtbild prägenden  Stelle in Karlsruhe errichtet werden sollen - falls sich in 6 Jahren unerwarteter???  Weise herausstellen sollte, dass die Stickoxidfracht aus dem Autotunnel   Kriegsstraße doch so hoch ist, dass man diese Schadstoffe - nun aber via "von Glas umhüllten Prismen" -  den Anwohnern  direkt in ihre Fenster und auf ihre Balkone pusten muss.  - Wie soll eigentlich das Glas gereinigt werden? Was wird das kosten?

21. März 2014

Leserbrief zur geplanten Golfanlagenzufahrt über den Thomashof

Die Pappelallee verbindet den Thomashof mit Hohenwettersbach und dürfte vielen Karlsruhern als attraktives Naherholungsgebiet bekannt sein. Der landschaftlich attraktive Höhenweg mit Aussicht über die Bergdörfer war bislang durch die beidseits wachsenden Pappeln ein weithin sichtbares Naturdenkmal.

Dieses von den Bürgerinnen und Bürgern geschätzte Refugium droht nun zerstört zu werden.

18. Februar 2014

Leserbrief zum Thema „Wir brauchen ein Cybermobbing-Gesetz“

Jeder kann Opfer werden“ – ob Kinde, Jugendlicher oder Erwachsener. Ob in Facebook, in Chatrooms oder sonstigen Social-Media-Plattformen. Und es kann jeden treffen. Plötzlich und unvermittelt oder indirekt und schleichend. Ob in der Schule, am Arbeitsplatz oder im Ehrenamt.

30. Januar 2014

Leserbrief zu möglichen Veränderungen am Stephanplatz

Als alter gebürtiger Karlsruher bedaure ich sehr, dass mit der Karl-Apotheke wieder ein Stück vom alten Karlsruhe abgerissen werden soll. Seit ich mich erinnern kann, war der Gropius-Bau, auf den andere Städte stolz wären und ihn schleunigst unter Denkmalschutz stellen würden, ein mir vertrautes Gebäude, das sogar den Krieg überstanden hat.

 

28. Januar 2014

Leserbrief betreffs der 100 jungen Linden die in der Ludwig-Erhard-Allee wegen des Autotunnels gefällt werden sollen

Mit welcher Leichtigkeit Steuergelder ausgegeben werden, kann man hautnah an den 100 Linken erleben, die im Zuge einer Kombi-Baumaßnahme an der Ludwig-Erhard-Allee gefällt werden. Die Bäume wurden erst vor wenigen Jahren aufwendig gepflanzt.

Hätte eine gute Planung dies nicht verhindern können? Wo bleibt da das Nachhaltigkeitsprinzip?

23. Januar 2014

Leserbrief gegen den Ausverkauf von wertvollen Sozial- und Kulturschätzen

Karlsruhe ist eine Stadt, die durch die Menschen lebt, die diese Stadt lieben. Viele davon sind in Karlsruhe geboren, aufgewachsen. Menschen in Karlsruhe haben erlebt, wie Gebäude, Grünflächen und Plätze zerstört wurden. Zuerst durch Bomben, später und bis heute durch Kaputt- und Neusanierung.

Wie jede Liebesbeziehung durchläuft auch die Liebe zu einer Stadt Höhen und Tiefen. Aber auch die stärkste Beziehung ist nur begrenzt belastbar. Derzeit und bis voraussichtlich 2020 wird durch den Bau der Kombilösung die Liebe zu unserer Stadt auf eine harte Probe gestellt. Die Karlsruher müssen viel erdulden. In all dem Chaos, welches dieses riesige Bauvorhaben mitten im Herzen der Stadt für die darin lebenden Menschen mit sich bringt, sind stabile Ruhepole mehr als notwendig.

9. Januar 2014

Leserbrief zum Thema "Karl-Apotheke und Stephanplatz"

Ich bin als gebürtiger Karlsruher sehr enttäuscht, dass in dieser Stadt weiterhin Geld, Gier und Kommerz statt guter Städtebau regieren. Ich hatte erwartet, dass Herr Oberbürgermeister Mentrup die in dieser Hinsicht unrühmliche Fenrich-Ära ablöst.

Doch Wirtschaftsbürgermeisterin Mergen scheint unbeherrschbar zu sein. Da klopft ein Investor an die Tür an und schon soll das Ensemble Stephanplatz zur Disposition stehen?