26. August 2015

Leserbriefes zur Kombilösung – "Wie pulst das Leben auf neuem Pflaster“

Einmal davon abgesehen, ob dieser "Stadtumbau" ausgerechnet in der intakten Kaiserstraße stattfinden muss und nicht etwa auf der Kriegsstraße, speziell Kriegsstraße West oder Reinhold-Frank-Straße, muss ich doch mit Erstaunen lesen, dass  es  in der zukünftigen  straßenbahnlosen Flaniermeile  an "sozialer Kontrolle" fehlen könnte.

30. Juli 2015

LESERBRIEF zum Loch unter der Kaiserstraße

Dank des Karlsruher Loch – hier ist erstmals nicht das im Karlsruher Haushalt gemeint - sondern das unter der Kaiserstraße, dass mitunter für den neuerlichen STOPP der Tunnelvortriebmaschine „Guilia“ verantwortlich ist, hat sich die Kaiserstraße früher als erwartet zur Straßenbahnfreien Fußgängerzone entwickelt. Zwar wird dieses zweifelhafte Vergnügen von kurzer Dauer sein, glaubt man den Verantwortlichen der Kombilösung, zeigt dieser Umstand auch schon Wirkung. Doch wohl nicht den, den sich die Karlsruher Einzelhändler gewünscht haben, sonst wären die Klagen nicht so groß, ob des Umsatzeinbruches, den die „Flaniermeile“ derzeit verursacht.

17. Juni 2015

LESERBRIEF - Eine Ergänzung zum Leserbrief von Ullrich Müller

Bekanntlich hat OB Mentrup unmittelbar nach seinem Amtsantritt die Kombilösung zur Chefsache erklärt und hat als Aufsichtsratsvorsitzender der KASIG die volle Verantwortung für das Projekt übernommen!
Inzwischen sind die Herstellungskosten für die zweiteilige KOMBILÖSUNG, dem Jahrhundert-Prestigeobjekt, ständig gestiegen und werden auch weiter steigen; sie sind nach der Richter-Skala nach oben offen!

2. Juni 2015

Leserbrief zur Kritik des Bundesrechnungshofes an der Förderfähigkeit der Kosten der Kombilösung

Herr Marvi von der SPD könnte vollkommen Recht haben, wenn er mit dem " Tollhaus " den Karlsruher Gemeinderat nicht mit dem Bundesrechnungshof verwechseln würde. Es ist wenigstens die formale Pflicht der obersten Rechnungshüter auf die ausufernden Kosten bei der Kombilösung hinzuweisen. Statt öffentlicher Anschuldigungen gegenüber den Grünen, Linken und Freien Wählern, hätten die Herren Marvi und Hoyem sich erst einmal sachkundig machen sollen. Denn im Bewilligungsbescheid vom 08. Dezember 2008 hat der Zuschussgeber vorsorglich darauf hin gewiesen, "dass bei gravierenden Kostenerhöhungen die Gefahr besteht, dass dem Vorhaben angesichts des knappen Nutzen-Kosten- Indikators (Anmerkung:1,1) die Fördervoraussetzungen entzogen werden".

1. Juni 2015

Leserbrief zur Kritik des Vorsitzenden der SPD-Fraktion an der Kritik des Bundesrechnungshofes, der Zweifel an der Förderfähigkeit der Kombilösung äußerte

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat Parsa Marvi weist die Kritik des Bundesrechnungshofes am Infrastruktur-Projekt Kombilösung zurück: "Förderzusagen während laufender Baumaßnahmen in Frage zu stellen, das ist ein Stück aus dem Tollhaus."

Jawohl Herr Marvi, Dazu gehört aber, dass beide Teile dazu beitragen, Die Kombilösung wurde "schöngerechnet" um in der standardisierten Bewertung einen Faktor von über 1 zu erreichen.

15. April 2015

Leserbrief zum Verzicht des provisorischen Einbaus der Schienen in der Ettlinger Straße

Was bringt die Kombilösung für den KVV und seine Fahrgäste?
Durch den Stadtbahntunnel und die Bahntrasse in der Kriegsstraße wird das Netz des KVV deutlich leistungsfähiger.
OK, das ist die eine Seite, aber was bringt die Kombilösung in der Ettlingerstraße und näheren Umgebung den Geschäftsinhabern und den Anwohnern? Von den durch den ganztägigen Baulärm belästigten Anwohnern möchte ich im Moment ganz kurz darüber zu schreiben. Es wird langsam aber sicher zum TRAUMA und deshalb macht man tagtäglich weitab vom Geschehen Irgendetwas NUR um von zuhause weg zu sein! Da frage ich mich warum ich eigentlich Miete für meine Dank jahrelangem täglichen Baulärm wertgeminderte Wohnung bezahle.
TOLL!!!

2. April 2015

Offener Brief an den Präsidenten des BVG

Sehr geehrter Herr Präsident Prof. Dr. Voßkuhle,

das aktuelle Kopftuchurteil nobilisiert  die religiösen Symbole, die, als öffentliche Bekenntnisse, als offensive Demonstration von ideologischer „Vergebenheit“ die gebotene religiöse Neutralität – in diesem Falle- von Bildungsstätten verletzen.

22. Februar 2015

 

Leserbrief zum Verzicht des provisorischen Wiedereinbaus der Schienen in der Ettlinger Straße

 

Es ist schon seltsam, die KASIG und der Oberbürgermeister entschuldigen sich beim Einzelhandelsforum bei den Händlern für eine zweiwöchige Sperrung in der Innenstadt. Der Einzelhandel in der Ettlinger Straße wird für weitere zwei Jahre vom Straßenbahnverkehr abgeschnitten (insgesamt sind es dann vier Jahre).

 

19. Februar 2015

Leserbrief zum Verzicht auf die temporäre Gleislegung auf dem Südabzweig

Den KASIG-Aufsichtsräten und den Gemeinderäten ist zunächst einmal die Fragestellung auf dem Stimmzettel zum Bürgerentscheid 2002  in Erinnerung zu rufen, die u.a. die "schienenfreie Fußgängerzone zwischen Europaplatz und Kronenplatz" zum Inhalt hatte. Darüber wurde abgestimmt. Der gleisfreien Marktplatz oder der gleisfreie Südabzweig standen definitiv nicht zur Abstimmung, denn für mein Verständnis gehört der Marktplatz nicht zur Kaiserstrasse.