4. März 2016

Leserbrief zum Thema "Sicherheit"

Zum Artikel „Verfolgungsjagt mit Ortungs-App“

Die Hilflosigkeit unserer Staatsanwaltschaft, die einen Verbrecher nach mehreren Straftaten wieder heim schickt erzeugt bei mir nur noch frustriertes Schulterzucken. Mit Sicherheit wird es nicht lange dauern, bis derartige Gestalten, die sich über unseren Rechtsstaat lustig machen, wieder neue Straftaten begehen.

9. Februar 2016

Leserbrief zum Thema Markthalle

Will man als Auswärtiger zum Marktplatz, in der Erwartung dort einen Marktplatz vorzufinden, wird der Besucher schnell enttäuscht sein von der Tristess dieses Platzes. Kein Markt nur eine Pyramide, umgeben von gepflastertem Belag, gleich einer Wüste.

26. November 2015

Leserbrief zum Thema „Nicht jede Bahn besteht den Tunnel-Test“

Es ist kaum zu glauben, dass die politische Führung der Stadtverwaltung vor dem U-Strab-Beschluss nicht wusste, dass die auf den Linien S1/S11 eingesetzten S-Bahnen ohne massive Umrüstungskosten nicht durch den Straßenbahntunnel fahren dürfen.

24. November 2015

Leserbrief zum Thema "Flaniermeile Kaiserstraße"

Wenn über die Konsolidierung des städtischen Haushaltes eine "breite öffentliche Debatte geführt" werden soll, dann heisst das doch nur, das wir Bürgerinnen und Bürger die Scherben des Porzellans zusammen kehren dürfen, dass der Gemeinderat zerschlagen hat. Als Ursache des klammen Stadtsäckels werden Prestigeprojekte angesprochen. Die städtischen Bediensteten werden aufgefordert in den nächsten 6  Jahren rund 400 Mio € "kreativ" einzusparen. Das sind in etwa die 400 Mio € , die an Eigenleistung bei der Stadt für den Kombitunnel hängen bleiben werden, auch wenn das damals von der CDU  und heute von  rot-grün regierte Land seine Zusage über die Deckelung seines Zuschusses  von  100,8 Mio € brechen werden sollte.

26. August 2015

Leserbriefes zur Kombilösung – "Wie pulst das Leben auf neuem Pflaster“

Einmal davon abgesehen, ob dieser "Stadtumbau" ausgerechnet in der intakten Kaiserstraße stattfinden muss und nicht etwa auf der Kriegsstraße, speziell Kriegsstraße West oder Reinhold-Frank-Straße, muss ich doch mit Erstaunen lesen, dass  es  in der zukünftigen  straßenbahnlosen Flaniermeile  an "sozialer Kontrolle" fehlen könnte.

30. Juli 2015

LESERBRIEF zum Loch unter der Kaiserstraße

Dank des Karlsruher Loch – hier ist erstmals nicht das im Karlsruher Haushalt gemeint - sondern das unter der Kaiserstraße, dass mitunter für den neuerlichen STOPP der Tunnelvortriebmaschine „Guilia“ verantwortlich ist, hat sich die Kaiserstraße früher als erwartet zur Straßenbahnfreien Fußgängerzone entwickelt. Zwar wird dieses zweifelhafte Vergnügen von kurzer Dauer sein, glaubt man den Verantwortlichen der Kombilösung, zeigt dieser Umstand auch schon Wirkung. Doch wohl nicht den, den sich die Karlsruher Einzelhändler gewünscht haben, sonst wären die Klagen nicht so groß, ob des Umsatzeinbruches, den die „Flaniermeile“ derzeit verursacht.

17. Juni 2015

LESERBRIEF - Eine Ergänzung zum Leserbrief von Ullrich Müller

Bekanntlich hat OB Mentrup unmittelbar nach seinem Amtsantritt die Kombilösung zur Chefsache erklärt und hat als Aufsichtsratsvorsitzender der KASIG die volle Verantwortung für das Projekt übernommen!
Inzwischen sind die Herstellungskosten für die zweiteilige KOMBILÖSUNG, dem Jahrhundert-Prestigeobjekt, ständig gestiegen und werden auch weiter steigen; sie sind nach der Richter-Skala nach oben offen!

2. Juni 2015

Leserbrief zur Kritik des Bundesrechnungshofes an der Förderfähigkeit der Kosten der Kombilösung

Herr Marvi von der SPD könnte vollkommen Recht haben, wenn er mit dem " Tollhaus " den Karlsruher Gemeinderat nicht mit dem Bundesrechnungshof verwechseln würde. Es ist wenigstens die formale Pflicht der obersten Rechnungshüter auf die ausufernden Kosten bei der Kombilösung hinzuweisen. Statt öffentlicher Anschuldigungen gegenüber den Grünen, Linken und Freien Wählern, hätten die Herren Marvi und Hoyem sich erst einmal sachkundig machen sollen. Denn im Bewilligungsbescheid vom 08. Dezember 2008 hat der Zuschussgeber vorsorglich darauf hin gewiesen, "dass bei gravierenden Kostenerhöhungen die Gefahr besteht, dass dem Vorhaben angesichts des knappen Nutzen-Kosten- Indikators (Anmerkung:1,1) die Fördervoraussetzungen entzogen werden".

1. Juni 2015

Leserbrief zur Kritik des Vorsitzenden der SPD-Fraktion an der Kritik des Bundesrechnungshofes, der Zweifel an der Förderfähigkeit der Kombilösung äußerte

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat Parsa Marvi weist die Kritik des Bundesrechnungshofes am Infrastruktur-Projekt Kombilösung zurück: "Förderzusagen während laufender Baumaßnahmen in Frage zu stellen, das ist ein Stück aus dem Tollhaus."

Jawohl Herr Marvi, Dazu gehört aber, dass beide Teile dazu beitragen, Die Kombilösung wurde "schöngerechnet" um in der standardisierten Bewertung einen Faktor von über 1 zu erreichen.