10. Oktober 2018

Leserbrief zum Thema "KSC und dem Stadionbau"

Endlich ist es auch bei OB Mentrup angekommen, dass beim KSC vieles im Argen liegt, insbesondere auf der Finanzseite. Dabei ist es jetzt noch nicht zu spät dieses unsinnige Projekt, auf Steuerkosten finanziert, endlich zu Grabe zu tragen. Der KSC tut das übrige dazu den Sargnagel einzuschlagen. Das Personalkarussel dreht sich immer schneller. Zuerst hat wohl Geschäftsführer Sandrock die Zeichen der Zeit erkannt und das Weite gesucht. Danach Kwasniok geschasst den man zuvor noch immerhin für 125.000 Euro an Aue hätte abgeben können und zuletzt aus Kostengründen Pressesprecher Bock der seit 2003 beim KSC beschäftigt war. Über den Weggang von Sandrock und Kwasniok gab es kein Statement des KSC, was natürlich Raum für viele Spekulationen lässt.

14. September 2018

Leserbrief zum Thema "Nachverdichtung im Speitel - Grötzingen"

Eine Bürgerinitiative in Grötzingen versucht durch überzeugende Aktionen das Zubetonieren einer Grünschneise mitten in einem Wohngebiet, in welchem bereits eine problematisch hohe Verdichtung im Südstadt-Maßstab besteht, zu verhindern. Bravo, kann man nur rufen. In Karlsruhe herrscht kein Mangel überhaupt an Wohnstätten sondern an Wohnungen mit bezahlbarer, mit zumutbarer Miethöhe, damit zum leben noch etwas übrig bleibt.. Dies hat das Wort "sozialer Wohnungsbau" einmal bedeutet. Die Experten wissen, dass hauptsächlich die Baukosten die Miethöhe beeinflussen. So muss auch die gefragte städtische VoWo die Bauinvestitionen bei der Mietberechnung berücksichtigen.

10. September 2018

Leserbrief zur Nachverdichtungsdebatte

Irgendwann finden Menschen irgendwo einen Ort, an dem sie sich wohlfühlen. Sie opfern Zeit und Geld, um sich dauerhaft wohnlich einzurichten. Doch mit wachsendem Bevölkerungszuwachs entsteht auch Wohnbedarf. Dieser richtet sich oft nach dem Arbeits- oder Studienplatz bzw. dem Alterswohnsitz oder der Familienplanung. Niemand möchte auf die Annehmlichkeiten der Umgebung verzichten, oder Veränderungen, die die Wohnqualität einschränkt in Kauf nehmen. Dieser Zustand ist verständlich und erhaltenswert. Daher erscheint es sinnvoll, Wohnraum dort zu schaffen, wo niemand, auch im Sinn von Umwelt, Infrastruktur oder Lebensqualität eingeschränkt wird.

28. November 2017

Leserbrief zum Thema "Spendenaufruf für das Sybelcentrum"

„Keine kalten Füße“ heißt die Kampagne zum Spendenaufruf für das Sybelcentrum. Wenn man schon einmal in den Räumen des Sybelzentrums war, weiß man, dass die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes kein Luxus ist, sondern überfällig.

11. Juli 2017

Leserbrief zu den „Bürgermeisterwahlen“ in Karlsruhe

Wenn man mit Karlsruher Stadträten spricht, sind sich eigentlich alle einig: Das unselige Prozedere, reihum mehr oder weniger verdiente Stadträte zu Bürgermeistern zu wählen muss abgeschafft werden. Nur will niemand den Anfang machen. Die SPD will den CDU-Kandidaten unterstützen, weil beim nächsten frei werdenden Bürgermeisterposten ja die SPD von der CDU unterstützt werden möchte. Und so weiter mit den GRÜNEN.

30. März 2017

Leserbrief zu der Kostenexplosion der Kombilösung

Mir ist beim Lesen des Artikels zur Gemeinderatsdebatte zu den Kombikosten beim Frühstück fast der Bissen im Hals stecken geblieben. Zu meinem größten Erstaunen gibt man nun unumwunden und in klarer Sprache zu, schon immer über die wirklichen Kosten der Kombilösung Bescheid gewusst zu haben. Das heißt doch für den Bürger im Umkehrschluss, dass er von den Machern und Entscheidern wissentlich getäuscht und belogen wurde. Es ging dort nur darum, die Zustimmung zum Projekt per Bürgerentscheid zu bekommen.

16. März 2017

Leserbrief zur Kostenexplosion der Kombillösung

Die nicht nur im Kostenbereich vorausschauenden Gegner bezeichneten in der Tat die U-Strab-Lösung als Milliarden-Grab. Sie waren aber keine Gegner des ÖPNV oder der Umgestaltung unserer Innenstadt, ein, sie wollten nur eine andere, baulich und kostenmäßig günstigere Lösung der innerstädtischen Verkehrsprobleme. Sie wollten den Rück- und Umbau der Kriegsstraße mit einer oberirdischen Straßenbahntrasse und einer Straßenunterführung der B10 in Höhe der Rüppurrer-/Fritz-Erler-Straße. Die wäre heute funktionsfähig und kostengünstig seit Jahren in Betrieb.

 

2. März 2017

Leserbrief zu den Entschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten in Karlsruhe

Nein, ich möchte keine neue Neiddebatte hervorrufen und ich gönne dem Gemeinderat für ordentliche Arbeit Ihre Aufwandsentschädigung. Nur gab es in der jüngeren Vergangenheit Entscheidungen die den Haushalt der Stadt Karlsruhe für Jahrzehnte an die Grenzen der Belastbarkeit führen.

Erinnert sei hier nur an die Neue Messe mit einem 2-stelligen defizitären Millionenbetrag jährlich und an die Kombilösung deren Kosten sich bereits jetzt verdoppelt und der Eigenanteil der Stadt sich vervierfacht hat.

15. Februar 2017

LESERBRIEF – Flächennutzungsplan 2030 – „Suchkulisse unterm Brennglas“

Nicht richtig zugehört hat wohl das Baudezernat bei Gesprächen mit den Bürgern in der Nordweststadt, wenn es die Kleingartenanlage nördlich des Städtischen Klinikums hauptsächlich so sieht, dass dort Blumen und Gemüse auf der Erde wachsen.