29. Dezember 2016

Leserbrief - Geschwindigkeitsbeschränkung B36 zwischen Karlsruhe und Neuer Messe

Bereits am 18.April 2015 richtete ich eine Petition an den Landtag von Baden-Württemberg bezüglich einer Geschwindigkeitsreduzierung von 100km/h auf 70km/h innerhalb des angegebenen Bereichs. Dort kann man auf einer Länge von 1,2km 100km/h schnell fahren. Die restliche Strecke bis Rastatt ist auf 70km/h ausgelegt. Um auf die erlaubte höhere Geschwindigkeit zu kommen wird die Drehzahl des Motors und die Lautstärke der Bereifung erhöht. Nach ca. 500m muss ich bereits die Geschwindigkeit reduzieren, damit ich am nächsten Tempo 70 Schild die vorgegebene Geschwindigkeit einhalten kann. Insgesamt erreiche ich damit eine Zeitersparnis von 3 Sekunden.


Ich bin begeistert, denn dadurch habe ich meinen Benzinverbrauch erhöht, die Umwelt geschädigt und den Anwohner mehr Lautstärke beschert.

Das Blablabla des Antwortschreibens zur Behandlung im Petitionsausschuss kam umgehend. Dann war erst einmal Ruhe bis zu meinem Erinnerungsschreiben am 29.April 2016, also ein Jahr später.

Das nächste blablabla kam bereits vier Tage später. Hierin wurde mir mitgeteilt, dass die Petitionsangelegenheit leider noch nicht vollständig abgeschlossen werden konnte. Inzwischen hat der Petitionsausschuss, der monatlich tagt, es in 18 Monaten nicht geschafft, zu meinem Anliegen Stellung zu nehmen. Sind Petitionen dazu da, Personen ergebnislos zu beschäftigen?

Ich werde den Verdacht nicht los, dass es sich hierbei sowohl bei den Grünen, wie auch bei SPD und CDU um gewollte Unfähigkeit handelt.

Frau Meier-Augenstein habe ich die Schreiben vorgelegt, sie hat sie fotografiert und wollte sich darum kümmern, falls sie es schafft, in den Landtag einzuziehen. Leider war ihr das nicht vergönnt.

Jetzt sitzen zwei Grüne aus Karlsruhe drin. Ich weiß nicht, was die dort machen. Man hört nichts und mit Verkehr haben sie wohl auch nichts am Hut.
So lässt man die Autos weiter die Luft verpesten und die Anwohner morgens um 6 Uhr aus ihrem Schlaf erwachen. Und die Politiker sind froh, dass sie nichts damit zu tun haben.

Vielleicht haben sie auch keine Zeit, weil sie sich für viel Steuergeld um die Umsiedlung von irgendwelchen Tieren kümmern müssen, da diese nicht in der Lage sind, sich selbst ein neues Areal zu suchen. Und hier kommt wieder die zweite Rheinbrücke ins Spiel. Die Tiere müssen geschützt werden und notfalls werden sie umgesiedelt. Menschen sind auch nur Tiere. Wann werden die umgesiedelt? Aber dazu kann ich ja einen neuen Leserbrief schreiben.

Hans-Christian Arzt