19. April 2016

Leserbrief zum Thema "Sparmaßnahmen der Stadt"

Zum Bürgerentscheid für die Kombi-Lösung und auf jeder der Informationsveranstaltungen wurde den Bürgern kommuniziert, dass die Finanzierung der Kombi-Lösung und die Zuschüsse von Bund und Land gesichert sind. Nach den aktuellen Pressemitteilungen scheint dies aber nicht der Fall zu sein, denn wenn vom Bund eine schriftliche und rechtsverbindliche Zusage vorläge, könnte nun nicht das Projekt prinzipiell in Frage gestellt werden.


Die Kombilösung mit dem Umbau der Kriegsstraße zu beginnen wurde abgelehnt, wusste man damals schon, dass es schwierig wird, zweckgebundene ÖPNV- Mittel für den Bau eines Autotunnels zu bekommen? Falls nun der Kriegsstraßenumbau nicht mehr realisiert wird, hätten wir genau das, was beim ersten Bürgerentscheid abgelehnt wurde. Den Gegnern des Projekts wird auch nicht nach Häme zumute sein, sondern vermutlich eher nach Entsetzen, Trauer oder Wut? Der Tunnel unter der Kaiserstraße wird mit oder ohne Kriegsstraßenumbau zwischen 24 und 30 Millionen Unterhaltskosten jährlich verursachen, welche die Bürger zu tragen haben werden. Da fangen wir schon mal an zu sparen - zum Beispiel bei den Bürgerbüros!

Petra Lorenz

Leserbrief erschien auch in den BNN