30. März 2017

Leserbrief zu der Kostenexplosion der Kombilösung

Mir ist beim Lesen des Artikels zur Gemeinderatsdebatte zu den Kombikosten beim Frühstück fast der Bissen im Hals stecken geblieben. Zu meinem größten Erstaunen gibt man nun unumwunden und in klarer Sprache zu, schon immer über die wirklichen Kosten der Kombilösung Bescheid gewusst zu haben. Das heißt doch für den Bürger im Umkehrschluss, dass er von den Machern und Entscheidern wissentlich getäuscht und belogen wurde. Es ging dort nur darum, die Zustimmung zum Projekt per Bürgerentscheid zu bekommen.

16. März 2017

Leserbrief zur Kostenexplosion der Kombillösung

Die nicht nur im Kostenbereich vorausschauenden Gegner bezeichneten in der Tat die U-Strab-Lösung als Milliarden-Grab. Sie waren aber keine Gegner des ÖPNV oder der Umgestaltung unserer Innenstadt, ein, sie wollten nur eine andere, baulich und kostenmäßig günstigere Lösung der innerstädtischen Verkehrsprobleme. Sie wollten den Rück- und Umbau der Kriegsstraße mit einer oberirdischen Straßenbahntrasse und einer Straßenunterführung der B10 in Höhe der Rüppurrer-/Fritz-Erler-Straße. Die wäre heute funktionsfähig und kostengünstig seit Jahren in Betrieb.

 

2. März 2017

Leserbrief zu den Entschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten in Karlsruhe

Nein, ich möchte keine neue Neiddebatte hervorrufen und ich gönne dem Gemeinderat für ordentliche Arbeit Ihre Aufwandsentschädigung. Nur gab es in der jüngeren Vergangenheit Entscheidungen die den Haushalt der Stadt Karlsruhe für Jahrzehnte an die Grenzen der Belastbarkeit führen.

Erinnert sei hier nur an die Neue Messe mit einem 2-stelligen defizitären Millionenbetrag jährlich und an die Kombilösung deren Kosten sich bereits jetzt verdoppelt und der Eigenanteil der Stadt sich vervierfacht hat.

15. Februar 2017

LESERBRIEF – Flächennutzungsplan 2030 – „Suchkulisse unterm Brennglas“

Nicht richtig zugehört hat wohl das Baudezernat bei Gesprächen mit den Bürgern in der Nordweststadt, wenn es die Kleingartenanlage nördlich des Städtischen Klinikums hauptsächlich so sieht, dass dort Blumen und Gemüse auf der Erde wachsen.

10. Februar 2017

Leserbrief zu den Aufwandsentschädigungen der Karlsruher Gemeinderäte

Da ist er wieder, der Hinweis auf die bösen Bürger, welche kritische und zum Teil böse E-Mails verfassen. Zum Glück gibt es aber Bürger, welche sich kritisch äußern. Wäre dies nicht der Fall gewesen, dann hätte der Gemeinderat sich doch bereits für 2017 eine Erhöhung der Aufwandsentschädigung gegönnt. So aber wurde  die Erhöhung nur und ausschließlich durch den Protest um ein Jahr verschoben.

Müssen wir nun aber auf die Knie gehen, uns für den Protest entschuldigen und gleichzeitig bei den Stadträten bedanken, dass diese so generös abgestimmt haben? NEIN!

29. Dezember 2016

Leserbrief - Geschwindigkeitsbeschränkung B36 zwischen Karlsruhe und Neuer Messe

Bereits am 18.April 2015 richtete ich eine Petition an den Landtag von Baden-Württemberg bezüglich einer Geschwindigkeitsreduzierung von 100km/h auf 70km/h innerhalb des angegebenen Bereichs. Dort kann man auf einer Länge von 1,2km 100km/h schnell fahren. Die restliche Strecke bis Rastatt ist auf 70km/h ausgelegt. Um auf die erlaubte höhere Geschwindigkeit zu kommen wird die Drehzahl des Motors und die Lautstärke der Bereifung erhöht. Nach ca. 500m muss ich bereits die Geschwindigkeit reduzieren, damit ich am nächsten Tempo 70 Schild die vorgegebene Geschwindigkeit einhalten kann. Insgesamt erreiche ich damit eine Zeitersparnis von 3 Sekunden.

09. August 2016

Leserbrief zur Entscheidung des Gemeinderrates zum Wildpark

Es ist einfach unglaublich, was dieser Gemeinderat und selbsternannte  transparente OB seinen Bürgern, uns Steuerzahlern, zumutet. Es ist die letzte Chance für die Zukunftsfähigkeit liest man da, aber was bedeutet denn zukunftsfähig eigentlich. Dass nun innerhalb von 21 Monaten der gedeckelte Betrag von 88 Mio € nun wieder bei der ursprünglichen Summe von aktuell knapp über 110 Mio € liegt?

02. August 2016

Leserbrief zur Entscheidung des Gemeinderates zum Wildpark

Kein Verständnis habe ich für die Entscheidung dem KSC ein neues Stadion zu bauen und deren Arbeitslätze zu finanzieren. Nachdem die Kosten angeblich bei 88 Mio. Euro "gedeckelt" waren, fliegt nun dieser Deckel dem Gemeinderat um die Köpfe und es wird nicht bei den 114 Mio. Euro bleiben. Die Kombilösung lässt grüßen. Der Gemeinderat hat sich wieder von der Verwaltung an der Nase durch die Arena führen lassen. Es gibt weder eine fertige Planung noch eine belastbare Ausschreibung. Dafür wollen diese Gemeinderäte in die (Fußball) Geschichte Deutschlands
eingehen. Es ist das erste Stadion das komplett aus öffentlichen Mitteln finanziert wird!

22. Juni 2016

Am 21. Juni 2016 wurden dem Gemeinderat weitere Maßnahmen zur Haushaltsstabilisierung zur Kenntnis gebracht – Ein Kommentar

Den vorliegenden Sachstandsbericht zum Haushaltsstabilisierungsprozess habe ich zur Kenntnis genommen und meine Unterstützung für den Antrag zur Verbesserung der Kommunikation und Erläuterung der Stabilisierungsmaßnahmen für die Bevölkerung zugesagt.

Doch nicht ohne Kritik zu üben.
In allen Redebeiträgen habe ich die notwendige Selbstkritik vermisst!
Warum?
Weil wir Heute das ernten was die Mehrheit des Gemeinderates vor Jahren gesät hat. Kritiklos und unter größtem Lob wurden die Haushalte dieser Stadt, in den vergangenen Jahren von einer Mehrheit des Gemeinderates durch gewunken. Da war die Rede von „Stolz auf den Haushalt“ zu sein, obwohl alle Zeichen schon auf Sturm standen.

Die Großzügigkeit der letzten Jahre fällt uns jetzt auf die Füße!