2. Mai 2017

FREIE WÄHLER KARLSRUHE beziehen Stellung zu den vom Kultusministerium angeordneten Stundenkürzungen (auch in Karlsruhe) bei der Schülerintegration

Die Freien Wähler sind empört über den Alleingang der Kultusministerin bei der Stundenstreichung in den Vorbereitungsklassen, mit dem sie den engagiertesten Lehrkräften des Landes den Elan zerstört. Die bisher gültigen 42 Deutsch- und Unterrichtsstunden in Grund- und Sekundarstufen werden auf 30 Stunden heruntergestrichen. Zwölf restliche Stunden werden den Regelschulen als Obergrenze aufgedrückt, obwohl diese sich bei Bedarf von einem anderen Topf bedienen können.

Dies bedeutet eine massive Reduktion der sprachlichen Integrationsbemühungen um 1 Drittel und eine sehr enttäuschende Zurückweisung der engagierten Arbeit unserer Lehrkräfte in Vorbereitungsklassen. Die Kultusministerin wird von Freien Wählern, wie bereits von der GEW etc., aufgefordert, diese unnötige, missliche Entscheidung umgehend zurück zu nehmen, da sie eine Ohrfeige für die hilfsbedürftigsten SchülerInnen bedeutet. Das ist auch eine Anordnung gegen den Volkswillen, der sprachverständige junge Leute in ein Berufsleben einführen und keine frustrierten und dadurch gewaltbereiten Menschen in die Gemeinschaft entlassen möchte.